header image
TaGGS beim Theatertreffen der Jugend 2014 in Berlin
11. Juni 2014 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Schaut mal:

Beitrag im Nordmagazin des NDR!

Die Oscar-Verleihung für Bühnenprofis


Theatertreffen der Jugend: Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!
6. April 2014 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Die Produktion “Freiheit und Demokratie, du Wichser!” wurde von der Jury des Bundeswettbewerbs der Berliner Festspiele zum 35. Theaertreffen der Jugend eingeladen. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!


“Tschick”- Mittelstufenprojekt: 28. März um 19 Uhr in der Aula des Goethe-Gymnasiums
26. März 2014 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Wir spielen am Freitag noch einmal unsere Eigenproduktion  nach dem Jugendroman von Wolfgang Herrndorf! Ein Jahr lang hat sich die TaGGS-Mittelstufengruppe mit dem Roman beschäftigt und die Beste-Freunde-Ausreißer-Roadmovie-Geschichte für 10 Vierzehnjährige verwurstet!

Wir freuen uns auf euch!


Einladung zur Sondervorstellung von “Freiheit und Demokratie, du Wichser” am 14. März 2014
10. März 2014 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: 1 ]

Am Freitag spielen die Taggs noch einmal ihr Vorjahres- Theaterstück, das  in Zusammenarbeit mit dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin entstand.

Diesmal Spielen wir aber nicht im E-Werk , sondern in der Aula des Goethe-Gymnasiums. Denn im Rahmen der Bewerbung zum diesjährigen Theatertreffen der Jugend hat es die Gruppe in die Zwischenrunde geschafft. Aus insgesamt 123 Bewerbungen sind 20  Gruppen ausgewählt, deren Produktionen die Jury jetzt allesamt besuchen wird, um 8 Preisträger zu ermitteln, die dann zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen werden.

Wer uns die Daumen halten will, den laden wir ein, als Zuschauer dabei zu sein, wenn das Stück der Jury präsentiert wird:

Wir sehen uns am Freitag um 19.30 Uhr in der Aula des Goethe-Gymnasiums?

 

Zum Stück:

Wir sind beschäftigt. Ob im Alltag oder privat – wir sind immer beschäftigt.

Und deshalb bleibt wahrscheinlich keine Zeit, um unserer Liebe zu begegnen, die Attentäter von heute zu verstehen, oder die Nazis von damals; und auch die Model-Träume für morgen bleiben meist ganz hinten im Hirn oder werden lieber komplett ausgeblendet.

Wir sind ja im Alltag beschäftigt mit dem, was gute Noten bringen soll. Und über den Welttourismus der Einsamkeit haben wir uns – Gott sei Dank! – auch noch keinen Kopf machen müssen.

Kurz – man sagt, wir seien die neue Generation, die wieder was will, die leistungsbereit sei bis zur Totalanpassung an die Welt der Eltern, groß werdend in der Überzeugung “Wir-sind-die-Guten!”, bereit für Herausforderungen und die Vereinbarkeit der privaten und beruflichen Karriere.

 

Aber warum sind denn da diese Momente großer Unsicherheit, warum ist da diese diffuse Angst vor dem Versagen, vor der Planung eines Lebensentwurfs? Warum fühlen wir uns ständig zu klein für alles, zu unbeholfen, wo wir doch “die Guten” sind?

 

Wir schrieben und verwarfen Texte darüber, was für uns Liebe ist, was ein Grund zum Morden sein könnte und wofür ich ein Terrorist werden würde. Wir philosophierten über den Sinn des Lebens, über Käuflichkeit und Suizidgedanken. Wir ackerten uns durch einen Berg von Fragen, suchten nach Textmaterial und Fremdtexten zu unseren Fragen.

Schließlich haben wir gemeinsam in einer Collage einen textlichen bzw. szenischen Rahmen dafür geschaffen, um das Prinzip unserer Werte und unserer Gesellschaft im Allgemeinen aus möglichst vielen Blickwinkeln genau zu beleuchten.

 

Herausgekommen ist ein Parcours aus Eitelkeiten und Trauerfällen des Lebens, gesprochen im Chor, gesungen, geschrien und gefeiert, unterbrochen von intimen Berichten. Auf dem Laufsteg des Lebens fallen die Hüllen, das heißt, die Überzeugungen unserer Eltern oder Großeltern. Unsere eigenen Vorbilder beginnen sich zu widersprechen. Unklar ist, wie der Absturz verhindert werden kann. Oder ist das, wofür wir uns einsetzen gar nicht eine politische Frage, sondern zum Beispiel eine des Vitaminhaushalts: Her mit den besten Smoothies der Welt!

 

Ganz schön vergrübelt, ganz schön grenzwertig – aber herausgekommen sind wir alle irgendwie ein bisschen gerader, selbstbewusster. Und noch nie gab es hinterher so viele heftige Diskussionen mit den Zuschauern. Mit dem Vater, mit den Lehrern. Theater ist halt unser anderes Da-Sein.

Und sicher: Im Alltag sind wir sehr beschäftigt!

 

Spielleitung: Bernhard Meindl

Es spielen (Premierenbesetzung):

Gloria Baden

Friederike Birr

Paula Brenne

Marie Fritsch

Lea Jürgensen

Anne-Marie Klinger

Luise Osten

Charlotte Schön

Ulrike Wegener

Anna Zhukovets

Moritz Gärber

Jakob Lange (neu: Bent Drewes)

Maximilian Ortmann

 

Die Produktion entstand im Schuljahr 2012/13 als eine von zwei Jahresproduktionen von TaGGS/Oberstufe. Die Grundlagen wurden also im Grundkurs DS erarbeitet, die meisten belegen den Kurs bereits seit 3-5 Jahren. 

 


Noch einmal: “Ich bin nicht frei! Bin vieles nicht.” Freitag, den 23. August um 19.30 Uhr
14. August 2013 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Wir spielen noch eine weitere Vorstellung der Vorjahresinszenierung. Wir laden euch alle herzlich in die Aula des Goethe-Gymnasiums ein!


Premiere: “Ich bin nicht frei! Bin vieles nicht” am 7.Juni 2013
4. Juni 2013 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Zum Projekt:

 

Das Lenz-Projekt: Vertraut den Bildern mehr als dem Wort!

TaGGS arbeitet seit Anfang Januar an einem Theater-Projekt ohne Text

 

Am Anfang dieses Projektes der Theatergruppe stand die Beschäftigung mit Georg Büchners berühmter Lenz-Novelle sowie ein kleiner Text aus den Materialien zu Büchners Verhältnis zum Dichter Jakob Lenz.

Aus Letzterem geht hervor, dass Georg Büchner für seine Novelle viel Biografisches zu Lenz fiktional ergänzen musste, wegen der extrem dünnen Quellenlage bezüglich dessen Biografie.

Uns wird erzählt, Lenz wäre, nachdem er seine Dichterfreunde und Sturm- und Drang-Genie Johann Goethe in Weimar längere Zeit besucht hatte, zunehmend entwurzelt worden, er sei quasi kaputtgegangen – ver-rückt eben.

So lebte er hin!“ – heißt es bei Büchner.

Der Novellen-Text formt also das Bild, welches wir uns heute von Jakob Michael Reinhold Lenz machen, weil ganz viele schriftliche Zeugnisse, Briefe, selbst schriftstellerische Werke des talentierten Dichters verbrannt, zerrissen, oft auch absichtlich vergessen und vernichtet worden sind.

 

Was wir wissen ist, dass Lenz einer Psychose verfiel und schließlich tot aufgefunden wurde – in Moskau auf der Straße. Und dass Lenz bei seinem Sturm- und Dränger- Freund Goethe in Ungnade gefallen und schließlich aus Weimar fortgeschickt worden war, dass auch Goethe zu den Vernichtern und Verdrängern gehörte, die aus Lenz einen „Wer-ist-das-eigentlich“ gemacht haben.

 

Das Schicksal des Dichters kommt den Jugendlichen verdächtig nahe: Wildheit, unbedingter Hunger nach Konventionsbruch versus Karrierestreben und Anpassung; Anstrengungsbereitschaft versus Gier nach Pause, nach Ruhe; ein Werther-Dasein versus Erfolgstyp; Freundschaft versus Mobbing – das sind Berührungspunkte zu Lenz, die die Jugendlichen gefunden haben.

 

Weil aber alles schriftlich Überlieferte zu Lenz, auch die Büchnersche Lenz-Novelle,so unglaublich unsicher und spekutativ bleibt, wagt TaGGS ein Experiment.

Die Theatergruppe nimmt den Umstand zum Anlass, in dieser Produktion auf gesprochenes Wort möglichst zu verzichten, eine Näherung an ein fremdes Schicksal nur auf der Grundlage der körperlichen Erfahrung zu versuchen.

Text gibt es nur völlig getrennt vom szenischen Spiel, als Chor aus dem Off, als Einspieler vom Band, als Projektion auf einer Leinwand ein Live-Facebook-Chat, der das Mobbing-Thema aktualisiert.

Schließlich entschließt sich die Spielgruppe sogar, den Zuschauer aufzufordern, ja zu überreden, ganz auf das Bild zu verzichten und die Augen zu schließen: Aus dem Zuschauer wird ein Zuhörer. Jetzt muss er sich ganz auf seine anderen Sinne verlassen und erfahren, wie unsicher wir werden, wenn man uns den deutlichsten Zugang zur Welt, den Weg über das Schauen, verwehrt.

Schauspiel nur im Kopf:

Dazu kommen Töne, Geräusche, akustische Spuren, die aber unscharf und auf tausenderlei Weise interpretierbar bleiben, unscharfe Bilder, Schatten, die von der Gruppe live im Saal erzeugt werden.

Es spielen: Anna Motzkus, Anne Marie Klinger,Gloria Baden, Friederike Birr, Charlotte Schön, Ulrike Wegener, Paula Brenne, Maria Susanna Fuhrmann,Julia Avramenko, Lea Jürgensen, Julia Zäske, Helene Sonntag, Kim Fröhnel, Eric Wilke, Moritz Gärber

Technik:  Ann Charlott Kuhfahl, Christian Lübcke

Die Premiere wird am 7. Juni 2013 um 19.30 Uhr in der Aula unseres Gymnasiums stattfinden. 

 

 

 


Die Vierte! -”Der apokalyptische Flop des Jahrhunderts”
31. Januar 2013 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Kurz vor dem Winterurlaub noch einmal die Aula besuchen und TaGGS beim Scheitern zusehen? Beim Scheitern an dem Versuch, die wichtigsten Texte des Alten wie des Neuen Testaments auf die Bühne zu bringen und trotzdem Freunde zu bleiben?

Das geht, und zwar am Freitag, den 1. Februar 2013 um 19.30 Uhr!

 

Diese Vorstellung spielen wir “for friends”, kost also nix!

Wir sehen uns dort?

 


“Der apokalyptische Flop des Jahrhunderts”
3. November 2012 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Am Freitag, den 9. November 2012, gibt es bei uns die nächste Premiere! Nun ist nach einem ganzen Arbeit endlich auch unser Oberstufenprojekt soweit:

Um 19:30 Uhr spielen wir nach George Taboris “Die Goldberg-Variationen ” unsere Version des Klassikers. Wie gewohnt, laden wir in in die Aula des Goethe-Gymnasiums ein! Ein Jahr lang haben die TaGGSler um eine geeignete Fassung gerungen, haben Taboris Text studiert, hinterfragt, auseinandergenommen und neu organisiert. Herausgekommen ist eine theatrale Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit, mit dem eigenen Anspruch, damit, was man auf der Bühne darf oder nicht darf, – und was man eigentlich mit dem Regisseur anfangen soll, wenn man doch am liebsten alles selbst in die Hand nehmen will!

Die Szenenarbeit ist etwa ein halbes Jahr geleitet worden von Katharina Gelke, die als junge Lehrer-Kollegin die Arbeit der Theatergruppe im vergangenen Schuljahr unterstützt hat. Im neuen Schuljahr hat die Gruppe jetzt die Inszenierung fertiggestellt.

Es spielen in der Premierenfassung:

Gloria Baden, Friederike Birr, Paula Brenne, Marie Fritsch, Ann Charloth Kuhfahl, Luise Osten, Lukas Kretschmer, Jakob Lange, Moritz Rossmann, Henning Steinbeck.   

 

Die zweite Vorstellung gibt es gleich am Samstag, den 10. November zur gleichen Zeit am gleichen Ort!


Aus dem Nichts!
17. Oktober 2012 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Endlich steht wieder eine Premiere an: Am Freitag, den 19.Oktober 2012 um 19.30 Uhr in der Aula unseres Gymnasium gibt TaGGS eine Parodie zum Besten! Vor 20 Jahren spielten wir in der “Gründungsphase” unseres Ensembles “Ein Engel kommt nach Babylon”! Das Stück dauerte damals gut zweieinhalb Stunden, bespielt wurde die halbe Aulafläche, der Andromedanebel war eine Weihnachts-Lichterkette, auf der Bühne standen fast 30 Darsteller und wir hatten viel Spaß und von Darstellendem Spiel keine rechte Ahnung. Und von Aufführungsechten übrigens auch nicht!

Heute dauert das Stück eine runde Stunde, auf der Bühne stehen etwa 20 TaGGSler, darunter auch 6 Neu-TaGGSler aus dem Juniorensemble, die Dialoge sind selbst verfasst, Die Inszenierung hat 9 Monate Entstehungszeit auf dem Buckel, denn die Neuorganisation des Materials war echt ein harter Brocken!

Heute spielen wir ein eigenes Stück, haben uns aber von Dürrenmatt inspirieren lassen. So von wegen seiner Meinung, unserer heutigen Zeit und ihren Menschen sei nur noch “mit der Komödie beizukommen”!

Wir nennen das Stück “Aus dem Nichts!”, weil in der Tat  aus dem Nichts gleich vier Engel auf der Erde erscheinen, um dem Ärmsten aller Menschen die “reine Gnade” zu bringen. Na, wer will schon der Ärmste sein und das auch noch zugeben! Das Opfer, du Opfer! –  Jeder verstellt sich, so gut er kann, eine Spaßgesellschaft in jederlei Hinsicht, und keinem ist zu trauen! Da wird die Gnade dann wohl “in die Wüste geschickt werden”, weil sie niemand haben will! Und wir lassen das Spiel in Babylon, also muss da logischerweise auch ein Turm gebaut werden, der bis in den Himmel reichen soll…

Seien Sie/ seid ihr herzlich eingeladen!

Die zweite Vorstellung gibt es gleich am Montag, den 22. Oktober (gleiche Zeit und gleicher Ort), die dritte am 1. Dezember!

 


“Aus der Spur!” Willkommen zur 3. Vorstellung am 23. März um 19.30 Uhr
18. März 2012 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Die Abiturienten-Produktion hatte am Freitag, den 9. 3. sowie am Samstag, den 10. 3. in der Aula eine überaus erfolgreiche Premiere! Stehende Ovationen, vor allem beim jugendlichen Publikum. Nun ja, die novellistische Erzählung von E.T.A. Hoffmann ist als Vorlage der Bearbeitung der Gruppe noch deutlich zu erkennen, aber die Gruppe der Spielerinnen und Spieler – also Christin Neuber, Lisa Prochnow, Inger Schröder, Marina Vowinkel sowie Jacob Lange und Lars Radscheid (technisch unterstützt von Henning Steinbeck und Ann Charlotte Kuhfahl)- hat die Geschichte neu interpretiert und ins 21. Jahrhundert geholt. Genau genommen in die Sphären heutiger Jugendkultur, rotzig und wild… einigen erwachsenen Zuschauern wars wohl zu wild! 42 Minuten Tempo bis zum Anschlag, Berserker auf der Aula-Bühne, eine Ästhetik voller Trash und schmutziger Autoreifen: Eine Metapher auf die Gefährdungen, denen auch der scheinbar behütete heutige Mittelstandsabiturient ausgesetzt ist, wenn er eben mal nicht nett, leistungsorientiert und strebsam sein will, wenn er aus der Reihe tanzen will! Und sehr verunsichert ist!

Wer sich die Inszenierung anschauen möchte, sei zum Freitag, den 23. März in die Aula des Goethe-Gymnasiums eingeladen ( Beginn ist 19.30 Uhr!), denn allen Unkenrufen zum Trotz dürfen wir das Stück  aufgrund der Nachfrage noch einmal zeigen!

Und außerdem noch dieser Hinweis: Kulturschutz fürs Schweriner Staatstheater!

 


Terminverschiebungen!
1. Februar 2012 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Wir bitten alle Freunde und unser Publikum um Entschuldigung für das gegenwärtige Planungschaos! Es gibt einige Probleme mit der Aula; die Sanierung ist zwar scheinbar abgeschlossen, es sind aber erhebliche nachträglich zu beseitigende technische Mängel aufgefallen, die den Neustart immer wieder verzögern!


Vorstellung am 2.Dezember muss ausfallen!
29. November 2011 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Die Vorstellung “Grünes Obst!” am 2. Dezember um 19 Uhr in der Aula des Fridericianums muss wegen Erkrankungsfällen im Ensemble leider ausfallen. Es gibt eine letzte Vorstellung dieser Produktion am Freitag, den 13. Januar in der schuleigenen Aula der Goetheschule, dann wieder zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr!

Wir bitten um Verständnis!


Ich fühl mich so Jubiläum…
2. November 2011 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: 7 ]

Schlag ich die heutige Tageszeitung auf, gibt’s da einen Riesenartikel über 20 Jahre BAGGS,… wie unsere Bigband toll ist, und dass am Anfang nur wenig da war und jetzt gaaaanz viel. Und dass die toll sind. Hmm, stimmt – find ich auch. Und sie feiern Jubiläum im November. Freu ich mich drauf, wird’s bestimmt auch ein großartiges Konzert geben.

Schau ich auf die Probenpläne der Lysis, dann steht da auch immerzu  Vorbereiten des Jubiläums. Und auf der Schulhomepage werden sie gefeiert für ihre tollen Erfolge, SdL und so. Hmmm- stimmt, war toll, unser Tanztheater. Jubiläum im Dezember. Das wird sicher eine große Feier, und die Ehemaligen kommen. Schicke Sache.

Und dann schau ich hier rein und denk…: Hmmmm! Kein Jubiläum. Aber toll sind se doch auch, deine TaGGSler. In dieser Woche noch ne Vorstellung am Freitag, am Samstag Probe, am Sonntag rocken sie zum sechsten Mal den Martensschmaus im Schloss, und nächste Woche treten sie zur Gedenkveranstaltung Volkstrauertag im Festsaal des Schlosses auf und sie probieren für drei Jahresprojekte. Aber Jubiläum und Feiern – nee, da ist nix drin. Weil TaGGS niemals ein Gründungsdatum hatte. Theatergruppe gabs schon zu EOS-Zeiten, nicht regelmäßig und auch nicht kontinuierlich, aber bei Goethe wurde Theater gespielt. Auch schon vor 1989/90 und danach sowieso.

Dieses Blog verfolgt im Fundus-Teil die TaGGS-Arbeit zurück bis “Leonie und Lena”, also bis 1990/91 – seither ist nämlich Kontinuität gesichert. Da hätten wir also schon im vergangenen Schuljahr…aber es gab ja kein Gründungsdatum, wie gesagt.

So, und deshalb  fühl ich mich jetzt ein bisschen Jubiläum und überlege, ob wir nicht im Frühling, so um Pfingsten rum, auch mal “Eine Party” machen sollten. Was denkt ihr?

Eure Anne Holz


Vorstellungen von “Grünes Obst” im Fridericianum
27. Oktober 2011 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Man staunt, genau! Unsere beiden nächsten Vorstellungen von “Grünes Obst – Ein musikalisches Theater” finden freitags statt, und zwar am 4. November und am 2. Dezember! ABER das Theater steigt nicht wie gewohnt bei uns in der Aula, sondern die TaGGSler erwarten ihr Publikum in der Aula der Fridericianums Schwerin. Aber vielleicht  ist dies ja ein Anlass für manche Theaterbegeisterte aus der Innenstadt, sich noch einmal vom häuslichen Sofa aufzuraffen und ins Fritz zu kommen, um sich die Inszenierung anzuschauen? Oder ein paar Schülerinnen und Schüler dieses Gymnasiums schauen vorbei?

Die TaGGSler freuen sich in jedem Fall über Zuschauer!

Und ganz wichtig: Die Vorstellung beginnt jeweils schon um 19 Uhr!


“Grünes Obst. Ein musikalisches Theater”
30. August 2011 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: 1 ]

Am Freitag, den 2. September 2011, und am Montag, den 5. September, präsentieren wir stolz das Jahrestheaterprojekt der achten bis zehnten Jahrgangsstufe von TaGGS! Beide Vorstellungen finden in der Aula des Goethe-Gymnasiums statt und beginnen um 19 Uhr!

Es spielen mit:

Katarina Vowinkel, Anna Zhukovets, Elisabeth Rimkus, Gloria Baden, Friederike Birr, Paula Brenne, Theresa Zschunke, Luise Osten, Nele Christoph, Helene Sonntag, Marie Fritsch, Juliette Celine Prochnow, Charlotte Schön, Julia Zäske, Lena-Marie Brinker, Ulrike Wegner, Anne-Marie Klinger, Lucie Kreuzer, Lotte-Sophie Footh, Moritz Rossmann, Joshua Dann, Björn Eidmann

Technik: Paula Brenne, Clara-Helene Gerhardt

Eine Kurzbeschreibung:

Eine Generation Kevins, Chantalls und Maxens, und das soll unsere Zukunft sein? Abhängig von internetfähigen Handys, Mp3-Playern mit Berührungsfunktion und Hosen, die drei Nummern zu groß sind, sollen sie unser Land aus der Krise führen?Faul, dumm und wortgewandt, wenn es um den eigenen Vorteil geht, dieses asoziale Bild drängt sich auf, wenn der Name „Kevin“ fällt. Stellvertretend für die ganze Generation der heute Dreizehn- bis Sechzehnjährigen?

Aber wie sieht sich dieser Horrorhaufen selbst? Die permanente Erreichbarkeit durch Handys ist von den Eltern der in den Peripherien wohnenden Jugendlichen ausdrücklich erwünscht. Wer stundenlang Zug fahren muss, der braucht Musik und zu enge Hosen sehen auch nicht mehr schön aus.Eigentlich würden sie gern mehr machen, aber dazu fehlt den Kevins, Chantalls und Maxens, die wir kennen gelernt haben, die Zeit. Neben Klavierstunden und Ballett ringen Schule, Freunde und Familie um Aufmerksamkeit. Wo soll da noch Zeit bleiben, wenn schon an diesem Punkt die 24 Stunden des Tages nicht ausreichen? Ist es nicht möglich, dass die „Jugend von heute“ nicht faul, sondern schlichtweg überfordert ist? Wenn die Unhöflichkeiten, welche die Großeltern beanstanden, gar nicht Unfhöflichkeit, sondern Erschöpfung ist? Wer kann schon immer aufmerksam alle Anforderungen des Lebens erfüllen? Doch genau das scheint man von den Kevins von heute zu verlangen.

Direkt aus dem Leben kommen die Geschichten, welche die 22 Spielerinnen und Spieler auf der Bühne erzählen. Als Zöglinge eines traditionsreichen Musikgymnasiums wissen die Mädchen und Jungen sehr genau, wovon sie im Scheinwerferlicht reden. Gleichzeitig drängt sich die Frage auf, ob die Chorkinder wirklich Kevins oder eher Theodors sind. Aber auch, ob die jungen Menschen zu Einzelkämpfern erzogen werden, obgleich „teamfähig“ ein Adjektiv ist, das in keiner Bewerbung fehlen darf.

Und am Ende stellt sich auch den Zuschauern die Frage: Sind wir nicht alle ein bisschen Kevin? (Isabell Berthold)


« Der Beitrag davor