header image
“hamlet.net” im ZDF-Theaterkanal ! ! !
20. Juni 2008 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: 6 ]

Nicht nur unsere Hamletvorstellung – nein! - sondern auch eine Dokumentation über das Festival mit Namen “What ay to do?” werden ab Juli im ZDF-Theaterkanal zu sehen sein!         

“hamlet.net” 

Zu sehen am:  
01.07., 13.07., 18.07., 23.07.2008 jeweils 18.00 Uhr und am
06.07., 11.07., 16.07., 28.07.2008 jeweils 13.00 Uhr

….und die Dokumentation über´s Festival “What ay to do?”. Dazu gab´s folgende Infos für uns:

                                                                                                                      
What ay to do?  - Schüler spielen Shakespeare
Film von Benedikt Gondolf
Deutschland 2008
Erstausstrahlung

“Schülertheater” – in jeder professionellen Kritik ein Schimpfwort. Dabei ist Schülertheater ein soziales und kreatives Experimentierfeld wie es kein schöneres gibt. Jedenfalls beim Festival “Liebe Macht Tot(d) – Schüler spielen Shakespeare”. 148 Theatergruppen hatten sich beworben, fünf wurden im Mai 2008 zum Festival nach Berlin eingeladen. Eine Chance zu Selbsterfahrung und zum Austausch mit anderen. Theater als existentielles Erlebnis.
“What ay to do to die today” der Satz aus dem “Hamlet” bringt es auf den Punkt. In einer paradoxen Zuspitzung, zu der nur Theater in der Lage ist: Was mach ich, wenn ich weiß, ich muss heute sterben? -
Von Shakespeare mobilisiert, beschäftigen sich die jungen Menschen bestürzend ernsthaft mit dem Thema Vergänglichkeit. Romeo und Julias Liebe dauert, obwohl beide alles für sie opfern, nur einen Tag. Die mächtigen griechischen und trojanischen Helden aus “Troilus und Cressida” – wirken so lächerlich, fadenscheinig wie Pappfiguren. Hamlet – so wie die Schüler ihn sehen, ist schon so erschöpft von seinen Nachforschungen im Staate Dänemark, dass er kein einziges Wort mehr herausbringt. Nur seine Umgebung ergeht sich noch in sinnlos brambasierendem Nachdenken über den Leerlauf der Welt.
Liebe, Macht, Tod – sehr unterschiedlich und sehr überraschend werden diese Themen von den Schülern auf die Bühne gebracht. Wie viel eigene Erfahrung fließt da ein, was bedeutet es, Schauspieler zu sein, auf der Bühne zu stehen? Welche Konsequenzen könnten die Theatererfahrungen für das weitere Leben haben? Drei junge Journalistinnen, Bettina Koller, Gianna Schellenberg und Eva-Maria Träger, haben die Schülerinnen und Schüler während des Festivals mit der Kamera begleitet und zeigen, wie selbstbewusst die jungen Leute mit dem Spagat zwischen Bühne und Leben umgehen.

Zu sehen am: 06.07., 11.07., 16.07., 28.07.2008 jeweils 12.30


Geschafft…!
18. Juni 2008 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Es haben dreizehn Darsteller auf der Bühne gestanden.

Die Vorstellung hat eine knappe Stunde gedauert.

Die Vorstellung haben…hm…ich würde sagen…gute neunzig Zuschauer besucht.

Für acht der dreizehn Darsteller war die Premiere am gestrigen Abend ihre erste “große”!

Es gab vier Aufgänge zum Applaus. Hundertachtzig Hände haben geklatscht.

Es gab 1000dete Blumen, einen Kuchen, hundertzwanzig Brötchenhälften mit Wurst und Käse, für jeden ein Glas Sekt und nicht zu zählender Süßkram. Lange wurde gesessen und erzählt und gefeiert.

Schön war´s. :D

Obwohl einer der Darsteller während der Vorstellung mit aller Wucht die Schaufensterpuppe umgenietet hat und alle dachten, dass er nicht mehr aufsteht. Das war mehr als aufregend.

Die Bilder der Premiere findet ihr hier.


au backe…
17. Juni 2008 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

…für ganz viele ist das heute abend die erste große premiere. (ich darf erinnern: 20.00 uhr geht´s los in der brechtstraße, in unserer aula) au backe. ich wäre aufgeregt.


Beteiligte interviewen…
13. Juni 2008 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: 1 ]

… also worum geht´s in “DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG” ?

du bist?

judith aus dem widerspenstigen ensemble…also… :wink:

verstehe. :D   also judith, jetzt erzähl uns doch mal wer warum gezähmt wird.

wir haben eine widerspenstige katharina. die soll verheiratet werden. von ihrem vater. erst wenn die unbequeme katharina unter der haube ist, darf ihre kleine nette schwester bianca auch heiraten.

klingt simpel. aber “wird verheiratet” wiederum klingt nach ärger. nach “katharina will eigentlich nicht”.

richtig. denn als richtige emanze, lässt sie sich keinen typen einfach so überbügeln.

also katharina verheiraten wird schwierig…

ja. das ist auch der grund warum biancas verehrer einen dritten überreden katharina zu heiraten. für geld! mit dieser sagen wir mal “verheiratung” beginnt die zähmung der widerspenstigen katharina.

die wie endet?

bianca darf dann heiraten. und katharina wurde nicht nur verkauft. nein. zum schluss wetten die ehemänner der schwestern, ob bianca oder katharina zuerst kommt, ruft man sie.

im ernst, welche der beiden frauen am besten gehorcht?

ja. aber wer zuerst kommt verrate ich nicht…

zum schluss noch: was ist das besondere an eurer inszenierung?

wir sind zunächst mal ein bunter haufen. einige von uns spielen schon ganz lange, andere erst seit einem jahr, theater. so viel vielleicht noch zu gruppe. zur inszenierung? wir haben versucht das aktuelle, das uns betreffende, rauszufiltern. das an sich ist vielleicht nicht so besonders, aber ich denke wir sind dabei ziemlich ironisch…

das heißt wir können uns auf eine spannende, amüsante inszenierung der “widerspenstigen” freuen. dankeschön, judith!


Premiere: DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG
13. Juni 2008 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: 1 ]

 

“Bianca wird verheiratet. Eine gute Partie…”

 

Katharina. Bianca. Zwei Schwestern. Drei Freier. Shakespeare. Shakespeare? Schon wieder? A-Ensemble. Inhalt? Beteiligte interviewen. Schon wieder Shakespeare? Worum geht´s? Hm. Shakespeare. Beteiligte interviewen. Wie…wie..Wie werde ich ihn los, in zehn Tagen? So ähnlich ja. Moderne Adaption. Aha. Shakespeare? Zum dritten Mal. Liebe Macht Tot. Ja? Was denn sonst? Beteiligte interviewen. Inhalt? A-Ensemble. Schon wieder? Shakespeare? Shakespeare. Drei Freier. Zwei Schwestern. Bianaca. Katharina.

PREMIERE +++ PREMIERE +++ PREMIERE +++ PREMIERE +++ PREMERE

17. Juni 2008

20.00 Uhr

Aula im Goethe-Gymnasium

(Bertolt-Brecht-Straße)

Karten sind für fünf und mit Ermäßigung für drei Euro zu haben.


Erste Besprechungen zu unserer Hamlet-Produktion kommen rein!
7. Juni 2008 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

Kleiner Service für weniger suchfreudige Internetnutzer! Besprechungen finden Sie hier und etwas jugendlicher hier.


Festivalgeplauder
6. Juni 2008 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: 2 ]

Ich sitze auf einer Wiese. Pause. Rauchen. Sonne. Zwei Mädchen, der auf diesem Festival jüngsten Theatergruppe, gehen an mir vorbei. Suchen jemanden. Sagt die eine zur anderen: “Du, wo issen eigentlich “KotzeTschirt”?” KotzeTshirt? KotzeTshirt, denke ich, würde ich nicht finden wollen.


Zurück aus Berlin vom Theatertreffen der Jugend und vom Shakespeare-Festival
6. Juni 2008 | Ein Beitrag von , abgelegt unter Vermischtes. [ Kommentare: keine ]

… und genug vom Trubel der großen Festivals! Nee, stimmt eigentlich nicht! Eigentlich kann man nicht genug davon kriegen, tage- und nächtelang mit lauter Theaterverrückten im Fest- und Fresszelt auf Bierbänken zu hocken und zu reden darüber, wie man Theater mit Jugendlichen macht.Man kann nicht genug davon kriegen, gegenseitig die tollsten, unterschiedlichsten, diskussionswürdigsten Jugendtheaterstücke Deutschlands anzuschauen, Fassbrause und Kaffee literweise in sich reinzukippen, Workshops zu besuchen, zu fachsimpeln – kurz: in seiner Theaterarbeit ernstgenommen und anerkannt zu werden. Nebenbei das Gefühl, allerbestens umsorgt und betreut zu werden, professionell eben!
Soweit mein ganz persönliches Empfinden! Aber ich glaube, allen Hamletten und der Technikcrew ging es wie mir. Die Teilnahme am “Theatertreffen der Jugend” ebenso wie die am direkt vorhergehenden “Schüler spielen Shakespeare – Das ZdF filmt mit” - Festival, das waren zwei überaus ereignisreiche und wunderschöne Wochen in Berlin.

Wir haben 11 andere Theatergruppen kennen lernen dürfen, die alle laut Siegerurkunde “beispielhafte und herausragende” Produktionen zustande gebracht haben. Wir haben gelernt, wie unterschiedlich in der Sprache und im Anliegen Schülertheater sein kann, dass gutes Jugendtheater aber immer bedeutet, dass Eigene, das Unverwechselbare, nicht Austauschbare auf die Bühne zu bringen.

Soweit erste Eindrücke! Weitere Berichte, besonders aus dem engeren “hamlet . net” -Ensemble, sollen folgen!